Claus’s Blog

Not just another Claus‘ Blog since there are not many Claus‘ out there

Welcome to Romania

Posted by daClaus - Donnerstag, 27. September 2012

Es ist unglaublich. Ich habe da einen Schwager… Gut, das alleine ist keine großartige Leistung. Erwähnenswert ist eher, dass er seit über vier Jahren in Rumänien arbeitet und wir es noch nicht geschafft haben, ihn mal zu besuchen. Mal hatte er keine Zeit, dann hatten wir keine Zeit, dann hat ein Auto wieder das Urlaubsbudget beansprucht, etc, etc. Letzte Weihnachten hat er uns kurzer Hand einen Gutschein für ein Wochenende inkl. deutschsprachiger Reiseführung geschenkt, den wir nach laaangen, nicht unkomplizierten Terminkoordinationen von 24. bis 26. August endlich einlösen konnten.

Vor dem Parlamentspalast in spontaner Pose 🙂

Donnerstag, 23. August 2012:

E. und M. sind schwer aufgedreht, schließlich sind sie bisher noch nie geflogen. Daß wir schon mit dem Packen beginnen macht die Sache nicht besser. Schließlich gehen sie aber doch ins Bett, ist am Freitag für alle ja noch ein normaler Kindergarten- bzw. Arbeitstag.

Freitag, 24. August 2012:

Es ist soweit! Alle sind daheim und warten, bis A. nach Hause kommt und wir uns auf den Weg zum Flughafen machen können. Es ist heiß, knapp über 30°C. Der Flug geht zwar erst um 2100 Uhr, wir haben aber beschlossen, früher zu fahren, um die Ruhe und die günstigen Preise im Flughafenrestaurant geniessen zu können. Naja, zumindest die Aussicht auf startende und landende Flugzeuge. Also schmeissen wir uns gegen 1730 auf die Autobahn(en), sind eine knappe Stunde später am Flughafen und wählen das Parkhaus 3 als Quartier für unseren Scenic.

Der Blick aus dem Flughafenrestaurant ist (für uns) mäßig spannend, E. und M. befürchten bei jedem Flieger, daß es unserer ist und er ohne uns startet. Der Kaffee ist gar nicht so schlecht. Die Zeit bis zum Boarding um 2030 vergeht relativ flott und schon stehen wir in der Wartehalle vor unserem Gate und warten auf Einlass. Der wird uns bald gewährt, und endlich sitzen wir auf unseren Plätzen.

Alles wartet auf den Nachtflug von heut‘. Oder so.

Kaum sind wir gestartet und lassen die Schwerkraft auf uns wirken, meint M. „Fliegen ist sooo cooool!!“ 🙂

Der Rest des Fluges verläuft – bis auf einen Snack und Getränke – ereignislos. Gegen 2230 sind wir dann in Bukarest, wo wir in der Ankunftshalle schon von Ch., meinem Schwager und unserer aller  Gastgeber, Fahrer, Fremdenführer und Alleinunterhalter für dieses Wochenende, erwartet werden. Bei Verlassen des Flughafens kollidieren wir mit einer Wand aus heißer Luft, hat es doch noch ca. 36°C (Tageshöchstwert waren immerhin 42°C). Zum Glück ist der Firmenjeep gekühlt und wir kommen etwa 45 Minuten später in der Wohnung an. Zeit für einen Mitternachtssnack für die Kinder und etwas Flüssigkeit für uns.

Nutellabrot für die Kids und Gin Tonic (wohlweislich ohne Fotos) für uns.

Samstag, 25. August 2012

Der erste Sightseeingtag bricht an. Wir stehen in aller Früh auf, um den Tag ideal ausnutzen zu können. Na gut, eigentlich kugeln wir gegen 1000 aus dem Bett und frühstücken einmal gemütlich, schließlich sind wir ja auf Urlaub und nicht auf der Flucht. Dann machen wir uns auf den Weg und schauen uns an, wo Ch. so seine Tage und Wochen verbringt.

Hier werkt der Schwager, ein Mekka für Land- und Baumaschinenfetischisten.

Erik auf der Schaufel

Wer sagt dass Gabelstapler nur Gabeln stapeln?

Danach fahren wir dorthin, wo einige andere Österreicher ihre Freizeit verbringen. Was macht man, um sich in einem fremden Land nicht allzusehr zu langweilen? Genau, man baut sich eine Moto Cross Strecke in der Nähe der Firma. Zufällig war an diesem Wochenende auch ein Bewerb der rumänischen Staatsmeisterschaft.

Mächtiges Teil!

Noch mächtigeres Teil. Zahlt sich schon aus, wenn die Firma des Schwagers als Sponsor auftritt. Würde sich sicher gut in unserem Garten machen.

Ach ja, gefahren wurde dort auch. Hier ein Teilnehmer der Kinderklasse, so zwischen 6 und 10 Jahren. Nicht ohne.

So fürchterlich aktiv Sport zu betreiben macht natürlich hungrig, also machen wir uns auf den Weg in ein kleines, gemütliches, typisch einheimisches Lokal.

Wenn man im Ausland ist soll man ja essen wie die Einheimischen. Wie, das ist gar nicht authentisch?!?

Vor dem Hard Rock Café. Erinnert mich irgendwie ein bissl an die alte Donau…

So eine Bank will ich vor unserem Haus! Wäre als Handgepäck aber schwer zu argumentieren gewesen…

Drinnen waren wir auch.

Ja, wir haben auch was gegessen. Gut, viel und für dortige Verhältnisse obszön teuer.

Mäuschen on stage

Dieses Etablissement künstlicher Kühle wieder zu verlassen war eine kleine Überwindung, immerhin kratzte das Thermometer schon wieder am 40er. Das war auch der Grund dafür, daß wir das Hardcore Touristenprogramm zurückgeschraubt und in ein gemütlicheres bissl-was-anschau Programm mit Klimaanlagen-Hopping verwandelt haben. Also nichts wie rein in die Stadt.

Nicht nur die Franzosen haben einen Triumphbogen. Der Arcul de Triumf wurde zu Ehren des Triumphes im Ersten Weltkrieg errichtet.

In da city. Keine Ahnung, was da war, aber ohne Schlecker raus geht gar nichts.

Nach ein bissl Sightseeing ist es wieder Zeit für Kühle und Erholung in einem wirklich netten Gartencafé. Chillige Livemusik, unglaublich gute Limonaden, einfach g’miadlich. Hier bleiben wir bis zum nach Hause fahren.

Erik hängt ein bissl in der Hängematte rum…

während wir uns unseren Limonaden widmen.

Romanian sunset.

Sonntag, 26. August 2012

Auf in den nächsten Tag. Am Plan steht heute erst einmal: Laptop schauen für E. und M. Wir hecken inzwischen in aller Ruhe die Strategie für die heutigen Ziele aus. Primär ist wieder die Stadt dran. Zuerst ein Fotostop vor dem Parlamentspalast, dann über den Bulevardul Unirii (Boulevard der Einheit) und rein in die City.

Voll connected

Vor dem Parlamentspalast. Der ist glaube ich größer als unser Ort 🙂

Und jetzt alle!

Und jetzt keiner!

Diese Uhren findet man immer wieder in der Stadt. Macht sich sicher gut bei uns im Garten, neben der Bank…

Wieder in der Stadt. Die rumänische Nationalbank.

Nette Gasse mit netten Lokalen

Manastirea Stavropoleos, eine der ältesten Kirchen und Kloster

Hof und Nebengebäude

Zu Mittag geht es dann ins Caru‘ cu bere, ein alteingesessenes Restaurant mit eigenem Bier und großartigem Essen.

Es ist zwar relativ laut, hat aber eine unglaubliche Atmosphäre.

Die Elektrik zeigt sich oft von der spannenden Seite. Verlegung auf dem kürzesten Weg.

Auf dem Weg in einen Park zum Boot fahren schläft unser Mäuschen spontan und gnadenlos ein, wir sind schwer am dehydrieren und fallen mal schnell beim Mäci ein. Nur auf ein Getränk, versteht sich. Und ich glaube ein McFlurry ist auch dabei…

Schließlich schaffen wir es aber doch in den Park. Schon wieder diese Uhr…

Ab ins Tretboot.

Wir hackeln und die beiden haben hinten ihren Spaß.

Waluliso? Der Erlkönig? Kann man das rauchen, was Ch. da trägt?

Damit die Bewegungsbilanz ausgewogen ist, gehen wir noch auf einen Spielplatz.

Habe fertig. Pause.

Schwer zu erraten, wer hier den meisten Spaß hat. 🙂

Bank angestellt. Oder so.

Und zack, schon ist das Wochenende vorbei, wir sitzen wieder auf dem Flughafen und warten auf den Heimflug. Daheim hat es mittlerweile ca. 18°C, worauf ich mich – obwohl eingefleischter Sonnenfan – schon richtig freue. Im Parkhaus pecken wir noch flotte 70 Euro für drei Tage parken und ab geht’s nach Hause. Da frage ich mich oft, ob die Parkhäuser nicht vom Finanzamt betrieben werden… Und warum die nicht in Dürnstein sitzen, dort waren ja schließlich die Raubritter zu Hause.

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