Claus’s Blog

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Ave Caesar – Ausflug nach Carnuntum

Posted by daClaus - Montag, 5. September 2011

Sonntag, 21.08.2011

Recht spontan ergab sich unlängst ein Besuch der Niederösterreichischen Landesausstellung, die heuer unter dem Titel „Erobern – Entdecken – Erleben steht und in Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg und Hainburg a. d. Donau statt findet. Als Geschichtsfan einerseits und Römerfan sowieso war die Entscheidung zwischen einem faulen Sonntag zu Hause und einem Ausflug zur Landesausstellung keine schwere.

Das Heidentor

Also ab zu den ‚öme‘! ‚öme‘? WTF sind ‚öme‘?!? Hier tut sich offenkundig eine schwere Bildungslücke in klassischer Literatur auf…

Zum Weiterlesen hier drunter klicken!

Der geübte Asterixleser weiß jetzt NATÜ’LICH, daß es sich hie‘ nu‘ um den numidischen Ausguck de‘ Pi’aten handeln kann. E‘ hie‘:

schreit auch oft: Die Ga... Die GaGa...!

Und hie': Die 'öme'!

Aber nun wieder zurück zum eigentlichen Thema, das nicht mal im entferntesten mit Piraten zu tun hat. Schwer mit Picknickutensilien bepackt machten wir uns also den Weg Richtung Burgenland, kratzten aber bei Fischamend – kurz vor der „Grenze“ sozusagen – gerade noch die Kurve, schließlich wollten wir ja die Niederösterreichische Landesausstellung besuchen. Das Wetter war sonnig, heiß, und doch auch ein bissl schweißtreibend, was viele der potentiellen Besucher scheinbar dazu gebracht hat, auf der A4 einfach weiter gen Süden zu fahren und sich in die Fluten des Neusiedler Sees zu schmeissen. Der große Parkplatz beim Archäologiepark Carnuntum war vielleicht zu einem Viertel ausgelastet.

Parktipp: Wer so lange wie möglich ein kühles Auto haben möchte parkt am Besten ganz hinten auf der Längsseite. Man muß zwar bis zum Archäologiepark weiter gehen, dafür bieten die Bäume dort bis ca. 1500 Uhr Schatten.

Vor den Kassen drängelte sich eine fast unübersehbare Menschenmenge von mindestens 6 Personen, aber das Personal leitete die Massen souverän in das Innere des Museums. Der erste Kontakt mit den alten Römern bestand – wahrscheinlich, um gleich einmal klarzustellen, daß sie tot, weg und eh irgendwie ausgestorben sind – aus einer Reihe von Grabstelen mit übersetzten und erklärten Inschriften. Danach gings weiter in einen Raum mit Repliken einiger römischer Feldzeichen sowie drei Video Walls, auf denen – teils erstklassik animiert, teils nachgestellt – Kurzfilme über Carnuntum und das römische Leben allgemein, das Militärwesen und die Gladiatoren gezeigt wurden. Mich hat hier die Darstellung verschiedener militärischer Taktiken und Manöver fasziniert, bei denen eine filmreif ausgestattete Einheit von Legionären z.B. die Schildkröte gemacht hat, sich dabei von Pferden überspringen und sich mit Pfeilen beschießen ließ, um die Schutzwirkung zu demonstrieren. Wirklich genial gemacht, das ganze.

die Schildkröte (Quelle Neil Carey http://www.flickr.com/photos/ncarey/)

Beim In Fight zweier Schildkröten konnte es auch schon mal verwirrend hergehen. (Quelle: Asterix als Legionär)

Nach diesem Raum gings auch schon hinaus ins Freie zu einem riesigen Modell der ganzen Gegend und weiter zu den Ausgrabungen der sog. Zivilstadt, deren Highlights zweifels ohne die voll funktionsfähig und bewohnbar nachgebauten Gebäude von Lucius, dem Stoffhändler, einer Villa Urbana und einer Therme sind. In die Villa Urbana wäre ich sofort eingezogen, obwohl das ganze Touristenpack mit der Zeit wahrscheinlich lästig werden würde. Alles in allem war das Ganze für uns so faszinierend, daß sich außer dem Heidentor kein weiterer Ausstellungsort mehr ausgegangen ist. Der Rest wird aber heuer noch nachgeholt.

der Archäologiepark Carnuntum

Vorm Eingang

E. und M. sind von der multimedialen Erklärung eines Exponats völlig fasziniert.

Blick vom Restaurant zur Therme und der Villa Urbana (im Hintergrund)

Blick auf das Haus von Lucius, dem Stoffhändler

Posing auf Lucius' Mauer. Der war eh grad nicht daheim...

Der Eingangsbereich

die hauseigene Bäckerei und Freiluftküche

Die Rückfront des Hauses. Wie man sieht konnte man sich damals schon viel leisten, wenn man mit Stoff gedealt hat 😉

Blick am Haus vorbei in Richtung Therme und Villa Urbana (rechts). Lucius wohnte damals wohl in zentraler Lage mit guter Infrastruktur.

ruinöse Impression

dekoratives Platzerl

die Therme

die Villa Urbana

Kleines Pauserl mit an Jauserl. Andrea, Erik, Marlene, Lucia, Christian

dezentes Gelage

Andrea hat erfolgreich alle Kinder vom Spielplatz vetrieben und klettert zufrieden herum.

M. in der Tretmühle

In der Villa Urbana. Der Vorraum

das Eßzimmer

Ein paar Impressionen...

Impression

noch eine Impression

eine hab ich noch!

Raucherporticus

in der Therme

Privatsphäre, was ist das? Gruppenkacken ist angesagt!

Das kalte Becken

Hier ist es warm, da drinnen ist es noch wärmer. Alles beheizt, so wie es war.

Das warme Becken

E. checkt die Temperatur. Wärme paßt!

antiker Ruheraum

Schon wieder eine Impression...

Hinterhof mit Brunnen

Jetzt weiß ich, von wem E. und M. das Pritschelgen haben...

familiäre Wasserspiele

Auf der Straßenseite der Therme gab es ein paar Geschäfte

noch ein Thermenshop

Küchenimpression - genau meine Farben!

Amphorenlager

Uaaahhh, schon wieder eine Impression...

Ein kleiner Eindruck über die Größe der beiden Gebäude. Die Villa Urbana...

... eine kleine Seitenstraße dazwischen...

... und der Thermenkomplex.

Eine kleine Stärkung ist von Nöten.

Selbstportät

Das Denkmal zum Vierkaisertreffen

und die Erklärung dazu

Das Heidentor haben wir noch mitgenommen, für die anderen Ausstellungsstätten war es schon zu spät.

Rekonstruktion des Heidentores, wie es einmal ausgeschaut haben könnte.

imposantes Bauwerk

Am Heimweg machten wir noch eine Pause am Flughafen, haben Ch. nach Rumänien geschickt und uns zum Flieger schauen ins Restaurant gesetzt. E. und M. waren begeistert, obwohl hier nur gelandet wurde.

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