Claus’s Blog

Not just another Claus‘ Blog since there are not many Claus‘ out there

Sommerurlaub 2011

Posted by daClaus - Freitag, 5. August 2011

So, nachdem ich etliche Protestschreiben und Unterschriftenpetitionen in der Dicke des Telefonbuchs von Hawaii (oder wie schreibt man Hadersdorf-Waiidlingau schon wieder?) erhalten habe, werde ich mich bemühen, diesen Blog in Zukunft wieder regelmäßig auf aktuellem Stand zu halten. Deshalb gibt’s nachfolgend gleich einmal unseren heurigen Sommerurlaub in Bad Hofgastein nachzulesen.

Freitag, 10. Juni 2011

Die Urlaubsvorbereitung sind so gut wie abgeschlossen, alles wartet darauf, daß A. von der Arbeit kommt und wir uns gen Westen auf die Autobahn schmeissen können. Ziel: Bad Hofgastein. Als Zwischenziel zur Übernachtung – das wir nach der unglaublich anstrengenden Fahrzeit von 1 (in Worten: einer) Stunde erreichen – haben wir BiBo ausgewählt.

Schon alles eingepackt?

Zum Weiterlesen hier drunter klicken!

Samstag, 11. Juni 2011

Nach einem gmiadlichen Vormittag in Bibo geht es gegen Mittag wieder los. Da das Zimmer sowieso erst gegen 1400 bezugsfertig ist machen wir uns keinen Stress und kommen gegen 1500 in Bad Hofgastein an. Den Rest des Tages verbringen wir mit auspacken, einziehen, die Spielmöglichkeiten erkunden und Abend essen.

Bemerkung am Rande: Es regnet. So wie voriges Jahr.

E. sitzt mal auf Gedis Lambretta Probe.


Sonntag, 12. Juni 2011

Den ersten vollen Urlaubstag lassen wir gemütlich angehen. Viel läßt sich auch nicht unternehmen, weil es regnet. Die Therme meiden wir aufgrund der an Wochenende und Feiertagen zu erwartenden Besucherzahlen und greifen auf ein Alternativprogramm zurück. Nach einem ausgedehnten Frühstück ziehen wir uns wetterfest an setzen uns dem flüssigen Sonnenschein aus.

E. und M. machen den Kurpark auf zwei Rädern unsicher, A. und ich laufen voraus und warnen die erholungsbedürtigen Parkbesucher.

Nachden wir im Kurpark erfolgreich Angst und Schrecken verbreitet haben ziehen wir unsere Kreise etwas gößer und erkunden die Umgebung. Nach einem kleinen Fußmarsch stossen wir auf das Weitmoserschlössl, schauen es uns näher an und stellen mit Freude fest, daß es sich dabei um ein Restaurant handelt. Natürlich kehren wir ein und wärmen uns bei Kaffee, Kakao und Kuchen (die haben dort eine geniale gebackene Topfentorte! Ohne Rosinen!) auf.

Am Nachmittag geht’s wieder zurück ins Hotel und in den hauseigenen Spielraum.

Guten Morgen!

Die Biker machen den Kurpark auch bei Regen unsicher!

Unser bevorzugtes Café, das Weitmoserschlössl. Rapunzel war grad nicht zu Hause, hatte einen Termin beim Friseur.


Montag, 13. Juni 2011

An sich war für heute eine Wanderung geplant, das Wetter macht uns aber wieder einen Strich durch die Rechnung – es regnet – und wir fahren zur Festung Hohenwerfen, um uns die Greifvogelschau und die Burg anzuschauen. Nach einer knappen Stunde Fahrzeit sind wir bei der Festung und entscheiden uns für den „Aufstieg“ per Aufzug. Gerade rechtzeitig kommen wir oben an und sichern uns einen Platz auf der Wiese, auf der die Flugvorführungen stattfinden. Die Vorführung beeindruckt uns alle. Die Greifvögel fliegen teilweise knapp über die Köpfe der Besucher hinweg und sogar zwischen ihnen durch. Sollte man sich unbedingt anschauen, wenn man mal in der Gegend ist!

Nach dem Ende der Flugschau wandern wir durch die Festung und gönnen uns erst mal ein Eis und etwas zu trinken. Auf die anschließende Burgführung verzichten wir, weil es saukalt ist und die Schlange der Wartenden nicht kleiner wird. Nach dem Besuch einiger weiterer Ausstellungsräume und der Ausstellung „Vom Haudegen zum Schießprügel“ gehen wir wieder zum Auto zurück – diesmal zu Fuß.

Nach dem angebrochenen Nachmittag machen wir noch einen Abstecher zu E.s bevorzugtem Urlaubsziel, dem Hotel Sonngastein mit seinem riesigen Indoorspielplatz. Die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken war dort überhaupt kein Problem. 🙂

Alle warten auf die Vögel

Der Falkner bei der Arbeit.

Falke im Tiefflug

Der Adler ist gelandet.

Der Kaiseradler schwingt sich vom rot-weiss-roten Banner in die Lüfte. Da muß jeder Österreicher feuchte Augen kriegen! Ottiiii!!!

kleine Pause

Posing vor der Festung.

Hier war E. hinter der Kamera

Und noch mal die Festung. Hat mich schwer begeistert, sicher eine der schönsten und gepflegtesten Anlagen Österreichs.

Der Weg in die Burg.

Die alten Ritter müssen recht sportlich gewesen sein, der Weg ist ziemlich steil.

Kleine Pause. Für Eis ist es nie zu kalt!

Na, wer kann das noch mit seiner Zunge?

Little Ms. Münchhausen

Der Feind ist daaa!

Im Hotel Sonngastein - der Kletterturm

Auf dem Weg zur Hängebrücke

und abwärts geht's!

im Duett

Oooops! Leicht Instabilität im Zielanflug!

Die Bobbycargang ist unterwegs!

Na, wo ist denn E.?

E. hilft M. beim Aufstieg

Hui ist das hoch!


Dienstag, 14. Juni 2011

Ein erholsamer Tag steht an: Bummeln in Bad Hofgastein. E. und A. erstehen neue Wanderschuhe, ich ein Softshell zu einem wirklich schweinzigen Preis (Markenprägung ist ein Hund!). Am Nachmittag geht’s in die Therme.

Bad Hofgastein

Die Bezwinger des Mt. Pebble

In der Therme. Genau so naß wie draußen, aber wesentlich angenehmer.


Mittwoch, 15. Juni 2011

Nach dem lockeren Vortag riskieren wir die Wanderpremiere für E. und M., das sonnige Wetter hilft uns bei dieser Entscheidung. Als kinderfreundliche Erstbesteigung wählen wir die Bergfahrt mit der Schlossalmbahn bis zur Mittelstation und von dort den Fussweg bis zur Fundner Heimalm.

Veranschlagte Gehzeit: ca. 45 Minuten

Die Bergfahrt dauert nur ein paar Minuten, ist für E. un M. aber DIE Attraktion des Tages. Bei der Mittelstation steigen wir aus, gehen ca. 50m und ziehen uns die Regenjacken an, weil es – erraten – wieder zu regnen beginnt. Da es bekanntlich kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung, lassen wir uns davon nicht beirren und wandern zügig (äääh, zügig? naja…) weiter. Wir können M. überreden, nur jeden 5. Stein genauer zu betrachten, was unser Tempo ungemein steigert. Nach einer knappen Stunde sind wir am Ziel, der Fundner Heimalm, angekommen – gerade rechtzeitig für eine gscheite Jause. Eine gute Stunde später nehmen wir den Abstieg in Angriff, der damit endet, daß E. auf meinen Schultern absteigt und M. einschläft. Auf der Heimfahrt kehren wir kurz entschlossen wieder im Weitmosserschlössl ein und belohnen und für die Strapazen des Tages wieder mit Eis, gebackener Topfentorte und Kaffee. Alles in allem eine gelungene Premiere!

Eine gute Wanderung beginnt mit einem gscheiten Frühstück

Kaum sind wir oben regnet es auch schon wieder...

Die Meinung zum Wetter kann man nicht besser zum Ausdruck bringen.

Kleine Pause auf der Bank

Eine herrliche Almwiese. Fast schon kitschig. Könnte man fast Angst kriegen, daß der Hinterseer Hansi plötzlich hinter einem Felsen hervorspringt und zu singen beginnt... Aber halt, wir sind ja nicht in Tirol. Pfuuu...

Die Fundner Heimalm. Gottseidank ist sie offen 🙂

Der "Streichelzoo"

Kanickel wird gemästet

So sieht Kinderbetreuung auf der Alm aus 😉

Beim Abstieg; das Überqueren eines reissenden Gebirgsbaches will wohl überlegt sein!

es wird gefurtet

So gut wie drüben!

kleine Fotopause

Gewurl am Ameisenhaufen

Oooh! Eine Erdbeere!

Da müssen wir runter. Ist alles noch ziemlich klein...

müde Kriegerin


Donnerstag, 16. Juni 2011

Ein witziger Zufall: Als A. und ich noch in Wien wohnten – also vor ca. 7 Jahren – haben wir eine Zeit lang einen Yogakurs besucht. Die Leiterin des Kurses – nennen wir sie der Einfachheit halber Sigrid – weil sie auch so heißt — hat A. dann wieder über Facebook gefunden. Gut, das ist jetzt keine Sensation per se, die Pointe ist, daß sie jetzt zeitweilig in der Gegend von Werfen residiert und wir uns spontan zu einem Ausflug in den Wildpark Fusch/Ferleiten verabredet haben. Das Wetter ist erstmalig richtig sonnig und warm, die perfekten Voraussetzungen für das Treffen mit Sigrid und Inka.

Der Wildpark liegt malerisch direkt am Fuß der Großglockner Hochalpenstrasse, Motorradfetischisten können sich dort ein Sesserl aufstellen und sich am Anblick der Bikes weiden.

Plötzlich stört ein Hubschrauber die alpenländische Idylle. Fliegt ins Tal, landet, steigt wieder auf, kreist eine Zeit lang über dem Wasserfall und kommt wieder zurück. Was wir zuerst für einen Bergretter mit Bergpatienten (sicher so ein beknackter Tourist – wahrscheinlich Piefke – womöglich mit Espandrillos umbeglt, wird wüst spekuliert) halten entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Kuh. Ziemlich sicher tot, sonst müßte man die Frage stellen, ob das Anbinden am Hinterhaxen als artgerechte Transportmethode lebendiger Kühe gilt. Daß die Kuh auf dem Anhänger eines Traktors – ein vaccaesker Leichenwagen sozusagen- abgeladen wird zerstreut die letzten Zweifel. Wahrscheinlich bei Balancieren auf dem Hüttengeländer zu Tode gestürzt.

Einem weiteren ungestörten Besuch tut das alpine Drama natürlich keinen Abbruch und wir wandern weiter. Nun ja, ganz ungestört nicht, E. und M. haben natürlich sofort den riesen Spielplatz/ Vergnügungspark neben dem Wildpark entdeckt und können es kaum erwarten, dort alles auszuprobieren. Der Vergnügungspark hat ein gefinkeltes Konzept: Eintritt frei, aber die spannenden Dinge kosten alle.

Blick Richtung Großglockner-Vorgebirge. Richtig, das weisse Zeug ist Schnee.

Wunderschöne Gegend! Wenn man auf Berge steht. Was wir tun.

Kuhtaxi

Dammwildgehege, begehbar.

Huh?

Family

Alles wird mit Begeisterung gefüttert! Sogar mir wurde fast so ein grünes gepresstes Heubemmerl in den Mund gesteckt!

Herr Dammhirsch hat Hunger

Und täglich grüßt das Murmeltier. Phil?!? Bist du's?

Noch eines. Ob das der Collins ist? 🙂

Heeeh! Wer ist denn der?!?

Marlene mit Inka, Inka mit Löffel

E. wetzt um die Kurve. Erst am Moped...

dann im Formel 1 Boliden. M. hat das auch kurz probiert, ist dann aber mit Vollgas unter histerischem Gegacker in ein abgestelltes Auto gerast. Ob sich das bis zum Führerschein noch ändert...? Wollen wir's hoffen. Das und daß unser Versicherungsmakler bis dahin in Pension ist, denn das möchte ich ihm nicht antun.

auf der Megarutsche

einen Penny für ihre Gedanken...

Sigrid und Inka. Inka robbt der Flasche nach... Die unverständlicher Weise IMMER WIEDER wo anders liegt...

Verdammt! Ich wurde entdeckt!


Freitag, 17. Juni 2011

Auf Grund allgemeiner Begeisterung wird der Thermentag wiederholt. Das Wetter paßt jetzt sogar soweit, daß wir draußen liegen können. Herrlich! Nach der Therme geht’s wieder zurück ins Hotel, nochmal spazieren und packen. Am Samstag in der Früh fahren wir ja schon wieder heim.

noch im Indoorpool

und gleich darauf in Freibecken, beim Sprudelstrudel

es wird fleissig rumgeplantscht

da braucht man dann auch eine Stärkung!

So schön war's die ganze Woche nicht. Nachher auch nicht mehr, am Abend hat's schon wieder geschüttet.

Endlich kann man mal den Spielplatz vor dem Hotel nutzen.

Kurz mal die Börsenkurse für Eiskaffee checken, ob sich eine weitere Investition lohnt.

Noch ein letztes Mal radeln im Kurpark.

Enten füttern darf nicht fehlen!

überhaupt keinen Genierer haben die Enten...

Mäuschen halt

und noch ein Schnappschuß aus der letzten Nacht. Locked up - Hinter Gittern!


Samstag, 18. Juni 2011

Zeit zur Abreise, wir sind so früh wie in der ganzen Woche nicht beim Frühstück, schließlich müssen wir E. und M. gegen Mittag in Bibo abliefern und dann weiter heimwärts rasen. Warum? Ganz einfach, der Grönemeyer spielt im Happelstadion, und wir haben Karten dafür! Die Planung war eigentlich perfekt und hat reibungslos funktioniert, bis auf einen Punkt: Wenn ich den erwischt, der vergessen hat, das Schönwetter zu buchen… Es hat geschüttet wie aus Schaffeln, gezogen wie in einem Vogelhaus und ich habe gelernt, daß eine „extrem wasserabweisende“ Jacke nicht wasserdicht ist. Irgendwann im 2. Drittel des Konzerts hatte ich einen Bach vom Genick über den Rücken ins Beinkleid. Und wer es vielleicht noch nicht weiß, es gibt drei Dinge, die ich wirklich hasse: Regen,naß zu sein und kaltes Wasser. War aber trotzem ein Konzert, das wir nie vergessen werden!

Beim Gröni, noch grinsen wir!

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