Claus’s Blog

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Gestern ging die Welt mal kurz unter

Posted by daClaus - Sonntag, 13. Juni 2010

Nach den letzten affig heißen Tagen war es schon klar, daß früher oder später ein Gewitter kommt. Gestern wars dann endlich (Abkühlung òle) soweit, aber wie…

Am Vormittag und über Mittag waren wir – wie jedes Jahr – bei den Gartentagen im Stift Seitenstetten, ein Muß für jeden, der sich auch nur halbwegs für Gartengestaltung begeistern kann. Von Pflanzen über Bücher zu Gartenwerkzeug, -accessoires sowie Gartenmöbel gibt’s dort wirklich alles. Was man nur braucht sind ein dickes Geldbörsl und ein LKW.

Zum Weiterlesen hier drunter klicken!

Im Stiftsgarten war es bei 32°C und keinem Wind fast unerträglich heiß, so daß wir den Großteil der Zeit im Schatten einer Linde verbrachten. Aus dem geplanten Badeausflug wurde irgendwie nichts. Zu heiß, zu faul. Also sind wir gegen 1500 wieder heim gefahren und haben bei einem Feuerwehrfest in der Nähe auch gleich das Abendessen erledigt. Bei der Abfahrt zur Heimfahrt war es zwar schon unbeeindruckend finster, aber noch schwüüül bei 30° und von einem Gewitter noch nichts zu merken. 10 Minuten später waren wir endgülig daheim, und kaum waren E. und M. im Trampolin hat’s schon gekracht und zu regnen begonnen.

Die UNIQA schickte mir (und wahrscheinlich auch anderen) eine Unwetterwarnung ROT, und das folgende Unwetter war zwar stark, aber nicht spektakulär und bald wieder vorbei. Heiß war’s danach irgendwie immer noch…

Eine halbe Stunde später ein kurzer Blick aus dem Fenster, das einzige, was ich dachte, war „Bist du deppat, da isses schwarz“. Das Schwarze kam ziemlich schnell näher und war bei „näherer“ Betrachtung eine – fast wie mit einem Lineal gezogene – Wolkenfront, die fast wie eine Welle auf uns zugerollt ist. Erinnerte mich spontan an Independece Day. Über ein UFO hätte ich mich da nicht gewundert, aber die UNIQA schickte nur eine Unwetterwarnung VIOLETT (das ganz Arge), in der nur von Hagel und Orkanböen, nicht aber von UFOs die Rede war.

Und dann ging’s los… Regen, Regen, Regen, von den Sturmböen in jede Richtung gepeitscht, außer senkrecht war alles dabei. Hagel hat uns gottseidank verschont, sonst war’s aber das volle Programm, die Halbzeit des Unwetters wurde von der Sirene unserer örtlichen freiwilligen Feuerwehr eingeheult, die bei einem Nachbarn den Keller auspumpen mußte.

Nach einer Stunde war alles vorbei und die Temperaur hatte sich von 32°C auf 18°C fast halbiert. Herrlich..

Die Unwetterfront rollt heran - eine Mischung aus Independence Day und The Fog - Nebel des Grauens

...und dann war's finster

Eine Stunde später war alles wieder vorbei, eine Wolkenkante, dahinter wieder blauer Himmel.

Die Wiese ist ein bissl abgesoffen...

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