Claus’s Blog

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Ever been in Spitz?

Posted by daClaus - Dienstag, 20. April 2010

Irgendwie war’s mal wieder an der Zeit, gach mal zu zweit wegzufahren. Also Urlaub genommen, Oma zur Kinderbetreuung abgestellt (naürlich mit deren Einverständnis) und nach einer geeigneten Destination gesucht. Nicht zu weit weg, da nur für eine Nacht, gemütlich und ramontisch. Romantisch.

Nach kurzer Überlegung war’s mir (mir deshalb, weil es für A. eine Überraschung war) klar, dafür gib’s nur eine Gegend. Die Wachau.

Zum Weiterlesen hier drunter klicken!

Nun gut, Stufe 1 in der Entscheidungsfindung war erledigt, aber wohin genau? Stufe 2 sieht dazu im Protokoll die Befragung der ultimativen Datenkrake vor – Google. Die Entscheidung war bald getroffen, wir fahren in den Barock – Landhof Burkhardt in Spitz. Spitz? Bin ich äääh kenn ich, aber nur von Namen. Egal, schau’n wir uns das an.

Da ich im Geheimnisse bewahren sowieso schlecht bin konnte ich mich natürlich nicht beherrschen und hab’s A. noch am Freitag erzählt. Gefreut hat sie sich trotzdem, als wir am Montag aufgebrochen sind.

Nach einer knappen Stunde Fahrt waren wir gegen 1500 Uhr dort. Der Einzug war schnell erledigt, wir hatten die Zimmernummer 1, und waren auch die einzigen Gäste. Nach kurzem Rumgelümmel war’s Zeit, mal wieder was für den Körper zu tun. Nein, nicht in Form eines 7gängigen Vielfraßschlemmermenüs, sondern in Form eines 5km Laufs entlang der Donau. Nach 5 Jahren Laufabstinenz ging es mir dabei recht gut und ich war schwer optimistisch für eine mögliche läuferische Topkarriere, was A. mit der trockenen Bemerkung „Jaja, beim ersten Mal geht’s einem immer gut, das bleibt eh nicht so“ eiskalt wieder zunichte gemacht hat.

Diese körperliche Geißelung verlangte natürlich nach Genugtuung in Form von Kalorien, schließlich will man sich ja seinen Körper nicht zum Feind machen 🙂 Die folgende Suche nach einem offenen Lokal/ Restaurant/ Heurigen hat länger gedauert als die Suche nach der Unterkunft, und auch länger als der Lauf an der Donau. Montag ist ein GANZ schlechter Tag, da ca. 95% aller Lokalitäten ihren Ruhetag haben. Der Italiener, der am Nachmittag offen schien, war zu, das Strandcafé mit lauschiger Donauterrasse hatte zwar offen, Küche aber nur bis 1815 (natürlich waren wir später dort) und der Heurige, der laut Rauschbaum offen haben sollte, wußte nichts davon. Nach einer knappen Stunde verwirrt-ziellosen Herumgelaufes in Spitz fanden wir ENDLICH einen Heurigen, der offen hatte. Hier fand der Abend seinen gemütlichen Ausklang.

Der nächste Tag begann fast genauso gemütlich mit entspanntem Aufstehen und einem gediegenen Frühstück. Nach dem Auschecken nahmen wir uns noch Zeit für einen Spaziergang durch die Weinberge und machten uns danach wieder auf den Heimweg.

Beim nächsten Mal nehmen wir uns etwas mehr Zeit, und ziemlich sicher wieder die gleiche Unterkunft.

Unsere Herberge für eine Nacht: Der Barock-Landhof Burkhardt in Spitz a. d. Donau

Auf dem Weg zum Hotel

Rapunzel, Rapunzel, laß Dein Haar herunter! Kurzhaarschnitt? grmbl"%($"!

Zugang zum Eingang

kleiner Hof mit Durchgang

unser Zimmer mit facebookender A.

Blick von Zimmer Richtung Donau, das Gebäude ist der örtliche Bahnhof. Die Nähe zum Bahn stört überhaupt nicht, da das nur ein Bummelzug (eigentlich ein Bummeltriebwagen mit Personenfassungsvemögen) ist.

Spaziergang durch die Weinberge mit Blick auf Spitz und die Donau.

Blick in die Weinberge. Die wachautypischen Terrassen haben schon was...

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