Claus’s Blog

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Go West! – Urlaub im Wilden Westen

Posted by daClaus - Freitag, 24. Juli 2009

Sommerzeit – Urlaubszeit.

Dieses Jahr gönnten wir uns einmal etwas exotisches und reisten gen Westen (besser als gen Italien, harharhar)! Also den Scenic vollgepackt (und da glaubt man, man hätte ein großes Auto…) und ab hinter den Arlberg auf eine Besuchstour nach Vorarlberg (wieso eigentlich VORarlberg? Das liegt doch hinter dem Arlberg) und in das Land, in dem eine Geschwindigkeitsübertretung härter geahndet wird als ein Wirtschaftsverbrechen. Ja, wir waren auch in der Schweiz.

teilnehmende Personen:

ich: ich
wir: zumindest ich, A., E. und M. – manchmal auch andere Personen
A: Frau von „ich“, Mama von E und M
E: unser Süßer, Bruder von M
M: unser Mäuschen, Schwester von E
R. und F.: Ria und Franz, A.s Firmpaten aus Vorarlberg
I: Freundin von uns und Tochter einer Nachbarin, derzeit (wohl länger) wohnhaft in der Schweiz
P. Peter, ihr angeheirateter Ehemann
L: Leon, ihr Sohn und E.s „Auch bester Freund“
P. und B.: Peter und Brigitte, meine Taufpaten aus der Schweiz
Y., Ch., V., M.: Yvonne, Christian, Vanessa und Michael, meine Cousine mit Familie in CH

Zum Weiterlesen hier drunter klicken!

Und wann ist die beste Urlaubszeit mit 2 NICHT schulpflichtigen Kindern? Genau. Im Juli. Und schuld dran sind die Lehrer. Nein, nicht alle Lehrer, nur zwei spezielle. A. hat in Vorarlberg Onkel und Tante, die auch gleichzeitig ihre Taufpaten sind, und Lehrer. Und da man bei einem Besuch ja auch etwas Zeit mit den Besuchten verbringen möchte drängt sich die Ferienzeit förmlich auf. Danach ging es weiter zu einer Freundin und meinen Verwandten (Onkel, Tante, Cousine mit Familie) in die Züricher Umgebung.  

Also am Mittwoch (Datum ist irgendwie vernachlässigbar) den Scenic gesattelt und am Nachmittag nach Bibo zum Schwiegerpapa gedüst. Der Plan sah vor, dort bis ca. 2200 oder 2300 Uhr zu bleiben und die Kids dann schlafenderweise durch Deutschland nach Vorarlberg zu karren. Wirklich gefahren sind wir dann gegen 2330 Uhr und waren nach einem Stillstop nach München gegen 0530 in Vorarlberg. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. Dort haben wir dann im Auto vor der örtlichen Bäckerei ein Frühstück genossen, denn um diese Zeit kann man wirklich noch niemanden stören. Gegen 0700 haben wir uns dann zu R. und F. getraut, die eh schon munter waren, hatten sie doch noch die letzte Schulwoche zu bewältigen.

Bei ihnen haben wir uns bis Montag vormittag eingenistet und die Zeit mit Ausflügen oder gemütlichem Rumhängen auf der wirklich sehr netten neuen Terrasse verbracht.

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Kaum unterwegs ruft auch schon der Broker an... VERKAUFEN!! VERKAUFEN!!... Nein, in Wahrheit telefoniert E. grad mit der K-Oma

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Jaja, unser Mäuschen robbt schon fleissig (hat sie das etwa von mir?), braucht dazu allerdings noch ein bissl Motivation, wie hier das Flascherl (hat sie das etwa auch von mir?)

E. und M. haben "an Koarl" in der Hängematte

E. und M. haben "an Koarl" in der Hängematte

Yeehaw! Ride the Papa

Yeehaw! Ride the Papa!

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Ausflug mit R. und F. zum Bodensee. Kleiner Spaziergang von der Seebühne zu den neu gebauten Sonnenuntergangsbetrachtungsstufen. So was will ich auch daheim!! (inkl. See)

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Auf der Mauer, auf der Mauer, rennt der kleine E. 🙂

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R. und M. auf den Stufen.

 

Am Montag ging es dann weiter in die Schweiz, mit einem kurzen Zwischenstop beim Interspar in Feldkirch, um den armen Schweizer die Errungenschaften einer zivilisierten Gesellschaft mitzubringen: Schwarzbrot, Jägermeister und Auer Baumstämme. 🙂

Die Fahrt dahin war recht ereignislos, sieht man von der ständigen Panik ab, die Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht zu übertreten. Das Navi selbst war recht zuverlässig (sprich: wir kamen ans Ziel), die Ansagen waren es nicht, denn wer will schon bei 120 auf der Autobahn plötzlich scharf rechts in die Leitplanken abbiegen.

side note: Nokia Maps 3 kann ich nur bedingt empfehlen. Teilweise ist die Navigation echt schwachsinnig (und auch nicht mir „kürzer“ oder „schneller“ zu erklären), die Sprachnavigationstante „Deutsch – weiblich“ erfüllt das Klischee der strunzdummen Blondine, so viel Blödsinn, wie die verzapft.

Schließlich und endlich sind wir gegen Mittag dann bei I., P. und L. in O. bei A.a.A. (alles klar? 🙂 ) angekommen, nachdem mich das Navi so plötzlich „navigiert“ hat, daß wir fast einen BMW im Kofferraum gehabt hätten (das wäre dann aber wirklich eng geworden dort). Bei ihnen haben wir uns für den Rest des Urlaubs breit gemacht.

Dienstag war Verwandtschaftsbesuch angesagt, große Grillerei mit P. und B., Y., Ch., V. und M. War sehr gemütlich, allerdings haben uns gegen 2200 Uhr quengelnde Kinder und ein aufziehendes Gewitter zur Heimfahrt genötigt. Schade…

Den Rest der Woche habe wir teils im Haus verbracht, weil Regen, was wir ja von daheim üüüberhaupt nicht gewohnt waren (da hatte es die 3 Wochen vor dem Urlaub NUR geschüttet), oder waren kurz mal in Zürich und in einem Wildpark (da hat das Wetter wirklich gepaßt, herrlich!).

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Beim Frühstück. Ist das ein ähnlicher Gesichtsausdruck oder fällt nur mir das auf?

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Yeehaw! Ride the Mama!

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Im Wildpark bei den Wildschweinen. Wie bitte? Nein, die Wildschweine sind auf der ANDEREN Seite des Zauns! Frechheit...

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Nicht nur bei den Wildkatzen gab's Nachwuchs...

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...auch bei den Braunbären! Mama und Kind zu Mittag beim Spielen, Papa Bär war wahrscheinlich gerade arbeiten, oder hat den Kasperl sekkiert.

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pritschel

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M., am Heimweg vom Wirten lässig eingepennt.

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El dedo de chocolate (Der Schokofinger)

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Ob's stürmt oder schneit, ob die Sonne uns lacht.. gespielt wir bei jedem Wetter!

Freitag abend haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht, in bewährter Manier bei Dunkelheit. Scheinbar hat uns jemand eine Regenwolke ans Dach gehängt, denn außer kurz in Tirol hat’s die ganze Zeit geregnet. Schon wieder… Um 0320 waren wir dann wieder zu Hause in UW3, haben die Kinder ins Haus getragen, die Koffer ins Bett gebracht äääh umgekehrt und sind ins Bett gefallen. Gute Nacht.

Einzige Enttäuschung:
Als mittleres Fashion Victim (bin ja prinzipiell kein Verfechter von Anglizismen, aber „Einkaufsopfer“ klingt doch ein bissl deppat) war ich doch ziemlich (neu)gierig aufs shoppen im Westen. Was soll ich sagen… NIX wars, nur ich war schwer deprimiert. War fast wie immer: ICH will was kaufen, A. geht am Ende des Tages mit den vollen Sackerl heim.

Ein Grund ist unter anderem (davon bin ich überzeugt!) die sexistische Modeindustrie, die Männer, im Gegensatz zu Frauen, konsequent schwer benachteiligt. Man muß sich nur einmal – vor allem während des Ausverkaufs – die Aufteilung in den Geschäften anschauen:
– Damenfetzen: eine komplette Wand entlang, gute Größenauswahl, schöne Sachen
– Herrenbekleidung: muß man in einem mickrigen Winkerl suchen, entweder die Bulemie- oder die Elefantengröße oder Farben und Designs, die keiner gekauft hat, weil sie so häßlich und geschmacklos sind, und deshalb nicht mal im Ausverkauf weggehen.

Als Grund wird immer genannt, daß Männer nicht gerne einkaufen gehen. Aber warum? Ist ja kein Wunder, daß man als Mann keine Lust dazu hat, wenn man ständig derart benachteiligt wird. So schaut’s aus!

No_maam

National Organisation of Men against Amazonian Masterhood in Designertempeln - Ortsgruppe UW

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