Claus’s Blog

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19 Tage – eine Bilanz

Posted by daClaus - Freitag, 26. Dezember 2008

 

Ja, ich gestehe, ich war faul in letzter Zeit. Wer mich kennt, für den wäre das nichts Neues, allerdings stimmt es  in diesem Fall nur bedingt. In Wahrheit haben mich die Operation „Heat up the 1st Floor“ (keine Angst, darüber schreibe ich eh noch was) sowie ein unbedeutendes Ereignis, das landläufig als Weihnachten bekannt ist, leicht in Anspruch genommen.

keep_in_touch

Keep in Touch

 Was ist sonst noch so passiert?

Zum Weiterlesen hier drunter klicken!

Mittwoch, 10. Dezember: Wir Männer (Erik und ich) haben die Mädels (Marlene und Andrea) aus dem Krankenhaus abgeholt und nach Hause gebracht. Am Abend haben uns Freunde ein Willkommenstransparent für unsere Kleine aufgestellt (Störche waren leider vergriffen bzw. hatte den unerklärlichen Drang wegzufliegen).

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Danke!

Die erste Woche war von unfreiwilliger Quarantäne bestimmt, da uns wirklich JEDER rücksichtsvoller Weise nicht besucht hat…

Der Alltag besteht im wesentlichen aus schlafen, trinken, schauen und stoffwechseln (sowohl als auch). Die Wachphasen werden länger und die Stimme wird kräftiger. Marlene ist mittlerweile grobmotorisch auf meinem Niveau und auch schon fast so gut trainiert.

all_inclusive1

Who the f/ck is Herkules?!?

Ist natürlich mit Life-long All Inclusive Bandl ins Hotel UW3  eingezogen.

Freitag, 19. Dezember: erster Kinderarztbesuch.
Größe: 53 cm
Gewicht: 3.700g

Ois roger.

Sonntag, 21. Dezember: Weihnachten fällt, wie jedes Jahr, unvermutet auf den 24. Dezember. Ein Baum muß her!

1300 Uhr: Kurz entschlossen mit einem ortskundigen Nachbarn, nennen wir ihn Ch., und einem VW-Bus Besitzer (aka R., beide Namen dem Autor bekannt) kurzgeschlossen und auf in den Wald! Nachdem wir uns stundenlang durch das Unterholz gequält, Wölfe bekämpft und Horden von Schwammerlsuchern ohne Schwammerlsucherlizenz vertrieben hatten wurden wir endlich fündig! Da stand er! Der Ofen mit dem Glühweintopf.

Kaum zu glauben, wie lange einem der Weg durch die Einfahrt des Christbaumhändlers vorkommen kann 🙂 .

1330 Uhr: Ein Baum war dank guter Auswahl schnell gefunden, noch schneller gekauft und flott verladen. Nach so einem triumphalen Erfolg muß man natürlich ein Opfer bringen, man will ja die Christbaumgötter gnädig stimmen, damit sie einem im nächsten Jahr wieder so gewogen sind. Das geht, wie jeder weiß, am Besten mit einem Spritzer, den mögen die Christbaumgötter besonders gerne! Also auf zu Ch.s Wirt des Vertrauens (als Mitfahrer war ich ja quasi wehrlos, die Christbaumgötter nicht zu vergessen!) und ein Opfer bringen.

1600 Uhr: Jetzt ist mir klar, wie die Redewendung „ein Opfer bringen“ entstanden ist. Was haben wir uns aufgeopfert! Nach einiger Zeit war Ch. in der schwierigen Lage, sich entweder den Zorn der Christbaumgötter oder den seiner besseren Hälfte zuzuziehen. Scheinbar hatte er vor dem Unmut der Christbaumgötter mehr Angst 🙂 . R’s nächste soziale Verpflichtung in Form einer Kindergeburtstagsfeier rückte immer näher, und ein paar Christbäume (unsere nämlich) hatte er auch noch auszuliefern. R’s Clubvizepräsident hatte sich spontan unserer Opfergemeinschaft angeschlossen. Mir wars mittlerweile wurscht.

1630 Uhr: Die Opfergesellschaft trifft in UW3 ein. Ch beantwortet sich die Frage („Bist jetzt sauer?“) an seine Ehegöttin, die gerade anruft, mit einem „Aufg’legt hats“ selbst. Ich schwanke zwischen Panik und Blutrausch, nachdem unser Christbaum aus dem Bus verschwunden ist, dabei hat R den Baum bereits ausgeladen und im Vorgartl abgestellt, was irgendwie spurlos an mir vorübergegangen ist. Immerhin umklammere ich konsequent mein Mistelbüschel. Andrea hat ihr Vorhaben, mit Marlene noch nach Tulln einkaufen zu fahren, schon vor Stunden aufgegeben und checkt das Abendessen: Pizza vom Schmankerl.

Ich schaue inzwischen auf unsere Kleine und erhole mich von den Strapazen des Tages. Gottseidank kommt sie nach mir 🙂 .

schnarch

Kollektive Erschöpfung

 Der Einsatz wurde belohnt!

weihnachtsbaum

Der Lohn der Strapazen

Nach DEM Opfer stellen uns die Christbaumgötter nächstes Jahr am 24. Dezember sicherlich einen perfekten, fix fertig geschmückten Baum ins Haus 🙂

5tekerze

Und wenn die 5. Kerze brennt, dann hast Du Weihnachten verpennt. So wie unsere Marlene.

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Eine Antwort to “19 Tage – eine Bilanz”

  1. the other's, Family Piper said

    Hallo Familie T.

    Echt ne supa Sache, die da präsentiert wird. Und wann gibt’s Kap. III. Ihr könntet ja jetzt schon anfangen einen Namen zu überlegen. HÄHÄHÄHÄ.

    Irgendetwas wollten wir Euch jetzt noch wünschen? Mist, jetzt ist es uns entfallen, aber es muss was sein, dass ja genauso wie Weihnachten, so um den 31. Dezember, unerwartet vor der Haustür steht.
    Ah, Hoch lebe der Geistesblitz. Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009, sollten wir uns Heuer nicht mehr sehen.

    Alles Liebe und viel Spaß mit Eurem Familienzuwachs,

    wünschen

    Familie Pfeiffer (die mit den 5 Köpfen)

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