Claus’s Blog

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A Story of Delivery – Episode II

Posted by daClaus - Mittwoch, 10. Dezember 2008

 

teilnehmende Personen:
C: ich
A: Frau von „ich“, Mama von E, schwer schwanger mit M
E: unser Süßer, Bruder in spe von M
M: Schwester in spe von E (Excel würde das Zirkelbezug nennen), noch flüssigkeitsgelagert in A
O&O: Oma & Opa
BdHs: Bernadette, die Hebammenschülerin
JdH: Julia, die Hebamme

Storch

I´m on my way...

Hier drunter klicken zum Weiterlesen!

2. Akt, 1. Szene:

 Sonntag, 7. Dezember, 0455 Uhr:

– Oberstock, Schlafzimmer. A ist seit 0200 Uhr munter und beurteilt auftretende Wehen. C schlummert friedlich und träumt gerade von gegrilltem Spanelch. –

A (weckt C): Du, ich glaube, heute wirds was. Ich glaube, wir rufen dann O & O an.

– C ist angezogen, bevor A den Satz beendet hat –

— Die folgenden Ereignisse werden der Einfachheit halber erzählerisch wiedergegeben. —

Erdgeschoß, Wohnzimmer, 0518 Uhr: C ruft O&O an und reißt sie aus dem wohlverdienten Sonntagsschlaf. Ankunft der beiden am Ort des Geschehens: 0730 Uhr. Die Wehen kommen mittlerweile alle 4-6 Minuten. Schaut gut aus.

0743 Uhr: Abfahrt ins Krankenhaus. Autobahn, Schneeregen, 1°C. Die Frisur sitzt.

0810 Uhr: Ankunft nach gemütlicher Fahrt

BdHs übernimmt C & A und stellt sie vor die Wahl des Kreisssaales. Die Wahl fällt auf das gelbe Zimmer, in dem ja schon E erfolgreich seinen ersten Auftritt hatte. Um im Trend der Zeit zu liegen haben wir (sprich A) neu gewählt und uns doch für das blaue (nicht politisch zu sehen!) Zimmer mit Badewanne entschieden, eventuell will man ja eine Wassergeburt probieren.Nach dem Einchecken gehts gleich ans CTG. Wir sind da, die Wehen sind weg. Eh klar.

Blaues Zimmer, 0950 Uhr: Ob der ausbleibenden Wehen legt BdHs die Alternativen dar. Entweder spazierengehen oder nach Hause fahren. Nächstes CTG: 1200 Uhr

C & A überlegen, Marlene vielleicht doch Godot zu nennen, der kam ja auch nicht daher. Es wird entschieden, erst ein gediegenes Frühstück zu sich zu nehmen und dann eventuell den Christkindlmarkt in Schönbrunn zu besuchen. Also auf zum Mäci auf ein Wiener Frühstück, einen McCroissant und eine spontane Portion gebackenen Camembert.

Renault Scenic (oder, wie E ihn nennt, Swaza Flizza), Haupteingang Schloß Schönbrunn, 1030 Uhr: Nachdem sich bereits Busladungen von Touristen durch den Haupteingang quetschen (ich glaube, einige Personen in der Menge wollten dort gar nicht rein…) wird der  Christkindlmarktbesuch ad acta gelegt und der Parkplatz bei der MTK (Maria Theresien Kaserne) angefahren. Es folgt ein Wehenförderungsspaziergang im idyllischen Schönbrunner Schloßpark, der nur durch penetrante Jogger gestört wird.

C wird beinahe von einem erdnusssüchtigen (sch€!$ Rechtschreibreform) Eichkatzerl angefallen, kann es aber gerade noch mit dem Blitz der Kamera blenden und mit A die Flucht antreten.

squirrel

erdnusssüchtiges Eichkatzerl (Sciurus bestialis) im Angriff

Nach diesem traumatischen Erlebnis geht es zurück ins Krankenhaus zur Gebärendenstepaerobic (Stiegen steigen).

KH St. Josef, Stiegenhaus, 1130: Die Karawane der Gebärbereiten wälzt sich über die Stiegen. Naja, fast, eigentlich waren wir eh allein. Die gegangenen Höhenmeter entsprechen denen einer Andenüberquerung, da kann sich der Messner Reinhold mit seinem „ich habe alle 8000er bestiegen“ brausen gehen!

Blaues Zimmer, gegen 1200 Uhr: 2. CTG. Marlene Godot ist gut drauf, die Wehen kommen zumindest regelmäßig, aber zu schwach (für die Profis unter uns: nur vorne, nicht im Kreuz). Heimfahrt wird angedacht, dann aber aus Gründen der Faulheit verworfen (is ja uur weit…). Nächstes CTG: 1500 Uhr

Es wird am kommoden Doppelgebärbett gerastet, rumspaziert und Zeit totgeschlagen.

 

2. Akt, 2. Szene:

Geburtenstation, Gang, gegen 1410 Uhr: Die Wehen werden überraschend stärker, A beschließt, doch langsam in das topmodische Spitalsnachthemd zu schlüpfen. Das Unternehmen „Kaffee für C“ wird kurzfristig abgebrochen (was sich im Nachhinein als gute Entscheidung herausstellt)

blaues Zimmer, gegen 14:12:34 Uhr: BdHs und JdH sind da, es wird mit A über eine eventuelle Wassergeburt geredet. Der Vorschlag wird von A positiv beschieden. Die Badewanne wird eingelassen.

blaues Zimmer, gegen 1420 Uhr: Die Wehen werden stärker, BdHs und JdH kriegen a bissl an Streß. Die Wanne rauscht vor sich hin.

„Moch ma’s gehat“ lautet die Devise.

blaues Zimmer, 1432 Uhr: Marlene (nun nicht mehr Godot) hat sich mit einer Geburt wie aus dem Lehrbuch kurzfristig entschlossen, sich zu uns zu gesellen. Touchdown! Frei nach Trappatoni: Wanne halbvoll, habe fertig. 

gruppenbild_gross

BdHs, C (mit M), A, JdH

 

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4 Antworten to “A Story of Delivery – Episode II”

  1. bernhard said

    hallo,

    wir sind auch im begriff nachwuchs zu bekommen.
    dabei habe ich euer liebes storchfoto gefunden und wollte euch fragen, ob ihr das vielleicht in einer besseren qualität habt?

    ich möchte es gerne ausdrucken!

    lg aus salzburg
    bernhard

  2. Claudia said

    Hallo,

    finde das Storchenfoto super, benötige es für einen Flyer. Könnt ihr mit bitte sagen, wo ich dieses Foto erwerben kann?

    Viele Grüße und vielen Dank
    Claudia

  3. Martina said

    Hallo!
    ich als Nr. 3 mittlerweile finde eueren Storch spitze gibts den auch als größeres Format?!?
    Grüße
    Vielen Dank für eine schnelle Antwort?!?

  4. daClaus said

    Hi,
    ist – etwas größer – unterwegs.

    Gruß

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